A-, B-, C-, D-Arten: Arten der entsprechenden Anhänge der EG-VO
Absorption: 1. im biologischen Sinne: das Aufnehmen von Flüssigkeiten und Dämpfen über die Zellen; 2. im chemischen Sinne: das Aufnehmen von Gasen und Dämpfen durch Flüssigkeiten und Festkörper; 3. im physikalischen Sinne: das teilweise oder vollständige Verschlucken von elektromagnetischer Wellen- oder Teilchenstrahlung und ihre Umwandlung in Wärme. Beispiel: Dunkle Farben absorbieren das Sonnenlicht, während es helle Farben reflektieren.
Abszess: mit Eiter gefülltes Geschwür
Adaption: Anpassung
Adsorption: Aufnahme und Bindung gasförmiger oder flüssiger Stoffe an der Oberfläche eines festen Stoffes. Beispiel: Kohle adsorbiert Schadstoffe.
adult: geschlechtsreif, erwachsen
Agamidae: Familie der Agamen
Akklimation: Eingewöhnungsphase in neuer Umgebung
Albinismus: erbliche Stoffwechselstörung. Bei Tieren erkennbar an weißem Fell oder weißer Haut und roten Augen.
Amphigonia retardata: Fähigkeit weiblicher Tiere, männliche Samenzellen für spätere Befruchtungen über einen längeren Zeitraum im Körper lebensfähig zu speichern
Anämie: krankhafter Mangel an rotem Blutfarbstoff, der mit einer Verminderung der roten Blutkörperchen einhergehen kann und unter anderem zu Schwäche- und Schwindelgefühl sowie Atembeschwerden und Störungen des Kreislaufs oder der Verdauung führen kann. Auch als Blutarmut bezeichnet.
anerythristisch: Farbform bei Tieren, denen die rote Pigmentierung auf Grund von Funktionsstörungen der Pigmentzellen fehlt.
Anlage-1-Arten: Arten in der Anlage 1
der BArtSchV
Anorexie: Verweigerung der Nahrungsaufnahme
Antibiotikum: gegen Bakterien wirksames Medikament
Anus: After
Apathie: anhaltender Zustand, in dem auf äußere Einflüsse nicht reagiert wird beziehungsweise diese scheinbar nicht wahrgenommen werden
arboricol: auf Bäumen und/oder Sträuchern lebend
Areal: Siedlungs-, Verbreitungsgebiet einer Art
arid: sehr trocken
Art: Einteilungsstufe der Systematik, die der Gattung unter- und der Unterart übergeordnet ist. Biologisch betrachtet eine Gruppe von Individuen, die in allen wesentlichen erblichen Merkmalen übereinstimmen und in freier Natur fruchtbare Nachkommen hervorbringen
Arthritis: Gelenkentzündung
Autopsie: Leichenöffnung zur Feststellung der Todesursache
axanthisch: Farbform bei Tieren, denen die gelbe Pigmentierung auf Grund von Funktionsstörungen der Pigmentzellen fehlt.
bakterizid: Bakterien abtötend
BArtSchV: Bundesartenschutzverordnung
Bastard: Nachkomme, der aus der Kreuzung zweier unterschiedlicher Arten oder Unterarten entstanden ist
Bastardisierung: Kreuzen zweier Arten oder Unterarten
Besatz: Menge der im selben Behälter gehaltenen Tiere
BGB: Bürgerliches Gesetzbuch
Biotop: Lebensraum einer Art
caudal: schwanzwärts, am Schwanz befindlich, auf den Schwanz bezogen
Chamaeleonidae: Familie der Chamäleons
Chelator: umschließt ein Anion oder Kation wie ein Mantel und verhindert, dass es chemische Reaktionen eingehen kann
CITES: Abkürzung für „Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora"
CITES-Bescheinigung: Bezeichnung für die bis zum 31.05.1997 ausgestellten Bescheinigungen nach Artikel 19 und 22 der Verordnung (EG) 3418/83
dehydrierend: Wasser entziehend, austrocknend
Dichromatismus: allgemein Begriff für Zweifarbigkeit, in der Aquaristik und Terraristik Begriff für die unterschiedliche Färbung der Geschlechter
Diffusion: physikalischer Prozess, bei
dem Teilchen in unterschiedlichen Konzentrationen ausgeglichen werden
diurnal: tagaktiv
dorsal: am Rücken, auf der Oberseite befindlich
Drahtgaze: feinmaschiges Geflecht aus Draht, das zum Beispiel für Belüftungsflächen oder als Abdeckung genutzt wird
Drohnenmade: Stadium männlicher Bienen vor der Verpuppung
DVO: Durchführungsverordnung, stellt eine Bestimmung zur Durchführung der EG-VO dar
EG-Beförderungsgenehmigung:Genehmigung, aus der Natur entnommene A-Arten zu befördern
EG-Bescheinigungen: nach Artikel 20
der DVO erforderliche Bescheinigungen.
Darunter sind die EG-Vorlagebescheinigung, die EG-Vermarktungsgenehmigung und die EG-Beförderungsgeneh-
migung zu verstehen.
EG-Vermarktungsgenehmigung: durch die zuständige Landesbehörde erteilte Genehmigung, A-Arten zu vermarkten
EG-VO: Verordnung 338/97, auch EU-Artenschutzverordnung genannt, die das Washingtoner Artenschutzübereinkommen in Europa umsetzt
EG-Vorlagebescheinigung: durch die Landesbehörden ausgestellte Bescheinigung, um für A- und B-Arten bei
den zuständigen Behörden eine Ausfuhr- oder Wiederausfuhrbescheinigung
zu beantragen
Ektoparasit: außen am Körper befindlicher Parasit
Embryo: Begriff für das Entwicklungsstadium eines Organismus. Bei Menschen und Säugetieren nur bis zum Ende der Organentwicklung verwendet.
Endoparasit: innerhalb des Körpers befindlicher Parasit
Enzym: Eiweißverbindung, die wich-
tige Funktionen, etwa bei der Verdauung, übernimmt
Epidermis: oberste Hautschicht bei mehrzelligen Tieren
Epiphyten: Aufsitzerpflanzen, das heißt Pflanzen, die sich auf anderen Pflanzen ansiedeln, ohne diese zu schädige
et al.: et altera, lateinisch für „und andere". Bei Literaturverweisen genutzt, wenn neben dem genannten weitere Autoren mitgewirkt haben.
Evolution: fortschreitender Entwicklungsprozess zur Anpassung von Lebewesen an ihre Umgebung
Exkremente: tierische Ausscheidungen, Kot
exogen: von außen einwirkend
Extremitäten: Gliedmaßen
Familie: Einteilungsstufe der Systematik, die der Unterordnung unter- und der Unterfamilie übergeordnet ist
Faunenverfälschung: künstliche An-siedlung von Arten in einem ihnen nicht angestammten Lebensraum mit bestandsgefährdenden Konsequenzen für die ursprüngliche Fauna und Flora
Femoralporen: Drüsen bei Echsen auf der Innenseite der Oberschenkel. Bei Männchen in der Paarungszeit besonders stark ausgeprägt.
fertil: fruchtbar
Fraktur: Knochenbruch
Gattung: Einteilungsstufe der Systematik, die der Unterfamilie unter- und der Art übergeordnet ist
Gekkonidae: Familie der Geckos
Gelbfettkrankheit: fortgeschrittener Fall von Vitamin-E-Mangel, bei dem es zur verstärkten Ablagerung von Farbstoffen in der Darmwand sowie Verfärbungen des Körperfettes kommt
genetisch: erblich bedingt
Gesamtlänge: Maß für die Körperlänge vom Anfang der Schnauze bis zur Schwanzspitze
Geschlechtsdimorphismus: unterschiedliches Aussehen männlicher und weiblicher Individuen
Gicht: Stoffwechselstörung, die zur Er-höhung des Harnsäurespiegels im Blut und zur Ablagerung von Harnsäuresalzen in der Nähe von und in Gelenken selbst führt
GL: siehe Gesamtlänge
Greifschwanz: zum Greifen umgebildeter Schwanz bei einigen baumbewohnenden Arten als Anpassung an ihren Lebensraum
Habitat: räumliches Vorkommen, Verbreitungsgebiet einer Art
Hämoglobin: befindet sich in den roten Blutkörperchen und dient der Aufnahme, dem Transport und der Abgabe von Sauerstoff an die Atmungsorgane
Hemipenis: paariges Geschlechtsorgan bei männlichen Echsen und Schlangen
herbivor: Pflanzen fressend
Herpetofauna: Gesamtheit aller Amphibien- und Reptilienarten eines Gebiets
Herpetologie: Lehre von den Amphibien und Reptilien
humid: feucht, niederschlagsreich
Hybrid: siehe Bastard
Hygrometer: Instrument zur Messung der Luftfeuchtigkeit
Iguanidae: Familie der Leguane
Inkubation: Ausbrüten von Eiern unter kontrollierten Bedingungen
Inkubationszeit: Entwicklungszeit der
Eier von der Ablage bis zum Schlupf
der Jungen
Inkubator: Behälter mit regelbarer Temperatur und Luftfeuchtigkeit zur Zeitigung der Eier
intraspezifisch: innerartlich
Invertebrata: wirbellose Tiere
Inzucht: Fortpflanzung durch Paarung verwandter Individuen
Iris: Regenbogenhaut des Auges
jacobsonsches Organ: paariges Geruchssinnesorgan im Mundhöhlendach
juvenil: jugendlich, noch nicht geschlechtsreif
kannibalisch: sich von der eigenen Art ernährend
karnivor: Fleisch fressend
keratophag: die eigene oder eine fremde abgestoßene Haut fressend
Klasse: Einteilungsstufe der Systematik mit der Unterscheidung in zum Beispiel Reptilien und Amphibien
Klassifikation: Einordnung in die Systematik
Kloake: Öffnung zur Ausscheidung von Exkrementen sowie Abgabe und Aufnahme von Spermien
Kohlehydrate: kohlenstoffhaltige Verbindungen, durch die Lebewesen bei der Verdauung Energie gewinnen
Kohlenstoff: chemisches Element mit der
besonderen Fähigkeit, mit sich selbst Ketten- und Ringverbindungen einzugehen. Grundstoff aller lebendigen Organismen.
Kommentkampf: ritualisierter Kampf, bei dem die Rangordnung innerhalb der Gruppe festgelegt wird, ohne dass es zu Verletzungen kommt
Kopf-Rumpf-Länge: Maß vom Anfang der Schnauze bis zur Kloake
Kopulation: Begattung, Paarung
KRL: siehe Kopf-Rumpf-Länge
Lacertidae: Familie der Halsbandeidechsen
lateral: seitlich, an der Seite befindlich
Lateralsporn: Vergrößerte kegelartige Schuppe, welche sich neben der Kloake befindet
Legenot: meist tödlich endende Unfähigkeit, durch Erkrankung oder äußere Umstände bedingt, reife Eier abzusetzen
letal: tödlich
leukistisch: weiße Farbvariante, die
im Gegensatz zur albinotischen Form
mit roten Augen durch schwarze Augenfarbe auffällt
melanistisch: Farbform bei Tieren, die auf Grund von Funktionsstörungen der Pigmentzellen eine anormale Dunkel- bis Schwarzfärbung aufweisen.
Mimese: Tarnung durch vorübergehende Nachahmung von Formen und Farben anderer Objekte aus der Natur
Mimikry: Täuschung durch anatomische Nachahmung anderer, weitaus gefährlicherer oder giftiger Tiere zum eigenen Schutz
Nachweispflicht: Zur Erteilung von
EG-Bescheinigungen muss der Tierhalter die nach Artikel 10 der EG-VO sowie Artikel 20 Absatz 1 und Artikel 29 der DVO erforderlichen Nachweise erbringen. Es gilt zwar der Grundsatz der freien Beweiswürdigung, jedoch sind bei begründetem Verdacht auf falsche Angaben weitere Nachweise (Belege oder Dokumente im Original) oder Überprüfungen (DNA-Analysen und Ortsbesichtigungen) erforderlich.
nocturn: nächtlich
Nominatform: erstbeschriebene Form einer mehrere Unterarten umfassenden Art, zu der alle anderen als Unterart gestellt werden
obligatorisch: erforderlich, unentbehrlich
Ökologie: Lehre von den Beziehungen der Lebewesen zur Umwelt
omnivor: alles fressend
oophag: sich von Eiern ernährend
Ordnung: Einteilungsstufe der Systematik, die der Klasse unter- und der Unterordnung übergeordnet ist
Organismus: 1. einzelnes Lebewesen; 2. Gesamtheit der arbeitenden Organe
Osmose: die in eine Richtung verlaufende Diffusion von kleinen Molekülen aus Lösungen unterschiedlicher Konzentration, die durch eine halb durchlässige Membran getrennt sind; Übergang des Lösungsmittels einer Lösung in eine schwächer konzentrierte Lösung durch eine feinporige Scheidewand
Osteoporose: Krankheit, bei der bei adulten Reptilien der Mangel an Kalzium und/oder Vitamin D3 durch Abbau körpereigenen Kalziums aus Knochen und Panzer ausgeglichen wird. Bei Jungtieren Rachitis genannt.
ovipar: Eier legend. Anders als bei ovoparen Tieren hat die Embryonalentwicklung der Jungen aber bereits im Mutterleib begonnen und wird nur außerhalb beendet.
ovopar: Eier legend
ovovivipar: spezifische Form der Viviparie (Gebären lebender Jungen), bei der die Eier in einem fortgeschrittenen Stadium abgesetzt werden und der Schlupf der Jungen noch während der Eiablage oder unmittelbar danach erfolgt
Paludarium: Sumpfterrarium
Parasit: Schädling, der - anders als bei der Symbiose - seinem Wirt keinen Nutzen bringt
Pellet: Bezeichnung für ein längliches Formstück, das durch Bruch einer erhärteten, aber ehemals formbaren Masse entstanden ist; Kügelchen oder kleiner Zylinder aus gepresstem Tierfutter
phytophag: Pflanzen fressend
Pigment: im biologischen Sinne Licht absorbierender Farbstoff der Zellen
Population: Gesamtheit der Individuen einer Art innerhalb eines bestimmten Gebiets, die eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden
Postanaldrüse: Drüse, die sich in der Afterregion befindet und oft ein übel riechendes Sekret absondert
Postanalschuppen: direkt hinter der Kloake befindliche Schuppen
Präanalporen: direkt vor der Kloake be-findliche vergrößerte Drüsen, die bei
vielen Arten wichtig zur Geschlechtsunterscheidung sind
Präanofemoralporen: Gesamtheit der Präanal- und Femoralporen
Prolaps: Darm- oder Hemipenisvorfall
prophylaktisch: vorbeugend eingesetzt
Quarantäne: vorübergehende räumliche Isolation von Tieren, die eine ansteckende Krankheit haben oder haben könnten
Rachitis: Krankheit, bei der sich bei jungen Reptilien Knochen und Panzer durch einen Mangel an Kalzium und/oder Vitamin D3 auflösen. Bei adulten Tieren Osteoporose genannt.
Reich: gröbste Einteilungsstufe der Systematik mit der Unterscheidung in Tiere, Pflanzen, Pilze, Bakterien und Archaebakterien
Reproduktion: Fortpflanzung, Vermehrung
Reptilia: Klasse der Reptilien
Revier: abgegrenztes Gebiet, das ein Tier als sein eigenes betrachtet und entsprechend verteidigt
Riparium: Uferterrarium
Ritualkampf: siehe Kommentkampf
Sauria: Unterordnung der Echsen
Schwanzlänge: Maß von der Kloake bis zum Schwanzende
Schwanzwurzel: Stelle, an der der Schwanz in den Körper übergeht
Sekret: Absonderung aus Drüsen
semi: halb
semiadult: halb erwachsen
semiaquatil: teilweise im oder am
Wasser lebend
semiarid: halbtrocken, zum Beispiel Übergangsgebiete zur Wüste
Sexualdichromatismus: siehe Dichromatismus
SL: siehe Schwanzlänge
Squamata: Ordnung der Schuppenkriechtiere
Stamm: Einteilungsstufe der Systematik mit beispielsweise der Unterscheidung in Wirbeltiere und Wirbellose Tiere
steril: keimfrei
Stigma: Atemöffnung
Subspezies: siehe Unterart
Substrat: Bodengrundmaterial
Sukkulenten: Pflanzen mit der Fähigkeit, in Stamm, Wurzeln oder Blättern Wasser zu speichern
Synonym: systematisch ungültige alternative wissenschaftliche Bezeichnung
Synthetisierung: Prozess der Erzeugung, Herstellung
Systematik: Einteilung des Tierreiches nach natürlichen Verwandtschaftsverhältnissen und daraus resultierende Na-mensgebung
Taxonomie: siehe Systematik
terrestrisch: auf der Erde beziehungsweise an Land lebend
territorial: das Revier gegenüber Artgenossen verteidigend
Unterart: kleinste Einteilungsstufe der Systematik, die der Art nachgeordnet ist
Unterfamilie: Einteilungsstufe der Systematik, die der Familie unter- und der Gattung übergeordnet ist. Endung immer auf -inae.
Unterordnung: Einteilungsstufe der Systematik, die der Ordnung unter- und der Familie übergeordnet ist
UV-A-Licht: Wellenbereich des Lichts von 315-400 nm Wellenlänge. Bei tagaktiven Terrarientieren ist die UV-A-Strahlung für die Pigmentbildung und Regenerierung
der Haut wichtig.
UV-B-Licht: Wellenbereich des Lichts von 280-315 nm Wellenlänge. Bedeutend für den Kalziumhaushalt von Reptilien
UV-C-Licht: Wellenbereich des Lichts unter 280 nm Wellenlänge. Der UV-C-Bereich des Lichts wirkt keimtötend und wird zum Beispiel in der Aquaristik zur Bakterien- und Algensporenabtötung verwendet. Bei Terrarientieren führt zu lange oder zu intensive Bestrahlung mit UV-C-Licht zu Haut- und Augenschäden.
UV-Licht: ultraviolettes Licht. Bestandteil des natürlichen Sonnenlichts und bei vielen Arten wichtig zur Synthese von Vitamin D3.
Varanidae: Familie der Warane
Vermarktungsgenehmigung: für
Anhang-A-Arten (auch gezüchtete) erforderliche Genehmigung. Nicht nötig, wenn eine generelle Ausnahme nach Artikel 30-32 der DVO greift.
Vermarktungsverbot: Verbot der Vermarktung von Anhang-A-Arten, ge-regelt in Artikel 8, Absatz 1 der EG-VO (Ausnahmen sind geregelt im Absatz 3
des gleichen Artikels), und der Ver-
marktung von Anhang-B-Arten, wenn
der Besitzer nicht den legalen Erwerb nachweisen kann, geregelt in Arti-
kel 8, Absatz 5.
Vermiculit: Granulat, das aus dem Rohmaterial Glimmschiefer gewonnen wird. Durch schockartige Erhitzung
des Glimmschiefers auf etwa 1000° C
verdampfen die eingeschlossenen Wassermoleküle, und das Volumen des Materials vergrößert sich um ein Vielfaches. Die Expansion lässt Millionen kleiner Zellen entstehen, die eine gute Wärmeleitung bewirken. Vermiculit verrottet nicht, ist feuchtigkeitsunempfindlich und säurefest. In der Terraristik werden auf Vermiculit in der Inkubation Reptilieneier zum Schlupf gebracht.
Vertebrata: Wirbeltiere
vivipar: lebend gebärend
WA: Washingtoner Artenschutz-abkommen, die deutsche Bezeich-
nung für CITES
WA-1-, WA-2-, WA-3-Arten: Arten der entsprechenden Anhänge des WA
Wiesenplankton: mit einem Fangnetz in der Natur erbeutete Insekten. Vorgehensweise, die allerdings ar-tenschutzrechtlich nicht unproble-
matisch ist.
xanthisch: Farbform bei Tieren, die auf Grund von Funktionsstörungen der Pigmentzellen einen erhöhten Gelbanteil aufweisen.
Zeitigung: siehe Inkubation
