Phelsuma laticauda laticauda

Phelsuma laticauda laticauda

Allgemein

Deutscher Name: Goldstaubtaggecko

Größe: ca. 14 cm, diese Art ist ein Eierfreileger !

Heimat: Nordwest - Madagaskar

Schutzstatus: EG-VO. Anh. B , diese Art ist nicht melde-   aber nachweispflichtig ! Ich würde trotzdem raten die Tiere beim zuständigen Amt zu melden, besser ist besser.

Ernährung

Insekten , Fruchtbrei

Haltung

Phelsuma laticauda laticauda sollte paarweise in einem nicht zu feuchten Terrarium gehalten werden. Bei meinen Tieren verwendete ich als Bodengrund aus Sand erfolgreich,  später wurde trockene Pinienrinde verwendet. Die Temperatur- und Lichtansprüche sind recht hoch. Als Bepflanzung wurden Sanseverien und Bromelien verwendet.

Verhalten

Diese wirklich wunderhübschen Tiere besitzen ein manchmal sehr aggressives Verhalten und sind in auch in manchen Fällen recht scheu. Trotzdem eignet sich diese Art sehr gut für Einsteiger.

Zucht

Die Zucht ist recht einfach und oft mit vielen Gelegen verbunden. Weibchen sollten mindestens 1,5 Jahre alt sein, eh diese verpaart werden. Die Eier wurden bei mir fast ausschließlich in Sanseverien abgelegt. Die Inkubationsdauer betrug im Schnitt 45 - 70 Tage. Die Jungtiere sind schon recht groß und wachsen recht schnell. Die weitere Einzelaufzucht ging recht einfach. Ich würde trotzdem jedem raten ein Ausweichterrarium zur Verfügung zu haben, den manchmal ist es besser die Paare zu trennen, damit sich das Weibchen dauernd im Legerythmus befindet . Auch kann sich auch das Männchen plötzlich sehr aggressiv verhalten und auch da ist eine Trennung manchmal besser.

Besonderheiten

Phelsuma laticauda laticauda ist wahrscheinlich neben Phelsuma grandis und Phelsuma klemmeri die mit am häufigsten gehaltene Phelsume. Trotzdem werden von dieser Art noch Wildfänge angeboten. Diese sind meistens sehr heikel und man sollte auf jeden Fall lieber Nachzuchttiere erwerben. Es gibt noch eine Unterart , Phelsuma laticauda angularis.

Weiteres

Bei Thomas sind vor einiger Zeit einige Nachzuchten geschlüpft die einen erhöhten Blauanteil aufwiesen bzw. fast ganz blau waren. Deshalb haben wir diesen Tieren eine eigene Galerie gewidmet.

Text: Kelli