Phelsuma ornata

Phelsuma ornata © thomas

Allgemein

Deutscher Name: Ornament Taggecko

Größe: ca. 12 cm, diese Art ist ein Eierkleber!

Heimat: Mauritius

Schutzstatus: EG-VO. Anh. B , diese Art ist melde- und nachweispflichtig!

Ernährung

Insekten , Fruchtbrei

Haltung

Phelsuma ornata sollte trotz mancher Empfehlung zur Gruppenhaltung nur paarweise gehalten werden. Auch in Gruppen die zusammen aufgewachsen sind, kann es zu ernsthaften Beißereien (meist unter den Weibchen) und starkem Stress kommen. Auch nicht sichtbarer Stress kann zum Tode eines der Tiere führen. Einige Züchter halten Gruppen, um den Paarungsstress für ein einzelnen Weibchen zu unterbinden. Ich halte meine Tiere paarweise und sie harmonieren sehr gut miteinander. Die rel.LF sollte ca. 60% betragen. Diese Art ist sehr wärmebedürftig und braucht es sehr hell. Als Bodengrund verwende ich Seramis mit einer Schicht feiner Kokosfaser darüber. Das Terrarium kann mit allen gängigen Grünpflanzen, Orchideen, Farnen, Bromelien, etc. bepflanzt werden.

Verhalten

Der Ornamenttaggecko ist teilweise sehr scheu und kann mit rasanter Geschwindigkeit fliehen. Oft hört und liest man von entlaufenen Tieren, (gerade bei Männchen ist das sehr unangenehm, da diese nicht so oft nachgezogen werden). Gravide Weibchen reagieren meist zänkisch dem Männchen gegenüber. Man sollte die Tiere stets gut beobachten!

Zucht

Hat man ein harmonisches Paar zusammengestellt, lässt die Paarung und Eiablage nicht lange auf sich warten. Die Weibchen sollten mindestens 1,5 Jahre alt sein, eh diese verpaart werden. Als Ablageort dienen enge Bambusröhren, die mit Papierrollen oder Folien ausgekleidet sein sollten, da die Tiere Eikleber sind und somit eine Entnahme der Eier möglich ist. Die Inkubationsdauer beträgt je nach Temperatur 50-80 Tage. Die Kleinen sollten einzeln aufgezogen werden. Eine Gruppenaufzucht kann, muss aber nicht funktionieren!

Besonderheiten

Weibchen neigen aufgrund der hohen Reprudoktionsrate zu rachitischen Erscheinungen. Daher sollte stets auf eine ausreichende Versorgung mit Calcium (Sepiaschale) in Verbindung mit Vitamin D3 (UV-Licht, Calcicare40+, Nekton MSA) geachtet werden. Nachzuchten sind leider nicht so prächtig gefärbt wie Tiere in freier Wildbahn. Ein sommerlicher Freilandaufenthalt, sowie eine sehr helle Beleuchtung (z.B. HQI/T5) hilft dabei, die Farben zu intensivieren.

Text: Marcus Treffer